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Bochum, 12.5.2011

ELFI-Nutzertagung

Am 6. Mai 2011 fand in Bochum die vierte ELFI-Nutzertagung statt

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von zahlreichen ELFI-Kundeninstitutionen aus 7 Bundesländern tauschten ihre Erfahrungen mit der ELFI-Datenbank aus.

In einem spannenden Impulsreferat zeigte Dr. Beate Scholz, wie sie ELFI als verlässlichen Begleiter für Wissenschaffende erfahren hat. Insbesondere die Zielsicherheit, mit der ELFI aus der Vielfalt der Fördermöglichkeiten das Passende für die jeweilige Situation herauszufiltern in der Lage ist, wurde von der erfahrenen Beraterin hervorgehoben.

Das ELFI-Team stellte die zahlreichen Möglichkeiten vor, die die neue ELFI-Software für die Recherche nach Fördermöglichkeiten bietet. Auch die neue Internetpräsenz, mit der sich ELFI seit wenigen Monaten präsentiert, fand großen Beifall.

Zentraler Gesichtspunkt der Tagung waren Strategien und Konzepte zur besseren Popularisierung von ELFI vor Ort. Anhand von Best-Practice-Beispielen aus Forschungsabteilungen verschiedener Einrichtungen stellte Dr. Angela Clement von der Universitätsmedizin der Mainzer Gutenberg-Universität Veranstaltungsformate und -materialien vor. Auch die zahlreichen Handreichungen und Hilfestellungen, die durch das Medium Internet möglich werden, wurden thematisiert.

Danach wurden inhaltliche und kategoriale Probleme im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen in der Fördererlandschaft erörtert. Beispielsweise die zunehmende Bedeutung von Stellen im Vergleich zu Stipendien wird sich in nächster Zeit ebenso auf die ELFI-Auswahlbäume auswirken wie die Änderungen, die in den DFG-Fachkollegien umgesetzt werden.

Für die Weiterentwickung der Querschnittsthemen gab es wertvolle Anregungen für das ELFI-Team von Seiten der Praktiker, die das Treffen auch als Gelegenheit für den Austausch über typische Arbeitsprobleme und Aufgabenstellungen nutzten. Insbesondere die anregende Analyse von ELFI-Gründervater Dr. Wolfgang Adamczak von der Universität Kassel zur Eignung der ELFI-Mittel und -Methoden als strategisches Instrument zu Planung, Implemnentierung und Etablierung von Forschungsförderung in Hochschulen und Forschungseinrichtungen inspirierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Das Interesse galt aber nicht nur ELFI, auch aktuelle Herausforderungen, die der Standort Ruhr-Universität zu bewältigen hat, konnten näher kennengelernt werden. Ina Schwarz erläuterte als zuständige Dezernentin der RUB den Stand der Planung und Umsetzung bei der Campussanierung, die die älteste Universität des Ruhrgebiets in der nächsten Dekade zu stemmen hat.

Erstmals fand im Vorfeld einer ELFI-Nutzertagung ein Workshop statt. In einem Rechnerraum der Ruhr-Universität konnten eigene Erfahrungen gemacht und direkte Hilfestellung bei Fragen und Problemen gegeben werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit Recherchestrategien vertraut gemacht und erhielten zahlreiche Hintergrundinformationen.

Abdruck frei, Belegexemplar erbeten.